Sicherheitsrelevante Merkmale, die bei orthopädischem Fußschutz nach DGUV Regel 112-191 zu beachten sind.

Beim Einsatz einer anderen, als der serienmäßig geprüften Einlegesohle, können sich folgende Parameter, die nach EN ISO 20345 für Sicherheitsschuhe erfüllt werden müssen, verändern:

  1. Der Zehenfreiraum unter der Zehenschutzkappe (z. B. wenn die orthopädische Einlage dicker ist, als die serienmäßig eingesetzte)
  2. Der elektrische Durchgangswiderstand und somit die Werte der Antistatik bzw. ESD-Fähigkeit
  3. Das Energieaufnahmevermögen im Fersenbereich

Bei der orthopädischen Zurichtung an der Sohle können sich folgende Parameter, die nach EN ISO 20345 für Sicherheitsschuhe erfüllt werden müssen, verändern:

  1. Sohlentrennkraft
  2. Der elektrische Durchgangswiderstand und somit die Werte der Antistatik bzw. ESD-Fähigkeit
  3. Das Energieaufnahmevermögen im Fersenbereich

Auch nach der orthopädischen Veränderung müssen die o.a. Parameter weiterhin der EN ISO 20345 entsprechen.

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baak-konzept-imgDamit Sie sich bei der Arbeit mit Sicherheit wohlfühlen, haben wir unsere Sicherheitsschuhe nach dem Baak Wohlfühlkonzept entwickelt. Dieses Konzept beinhaltet folgende Aspekte:

Komfort, Schutz und Technologie
Diesen Komfort können Sie spüren.
Dieser Schutz bietet Ihnen Sicherheit.
Dieser Technologie können Sie vertrauen.

Um Ihnen die Auswahl unserer Baak Modelle zu erleichtern, haben wir bei den einzelnen Serien diese drei Aspekte besonders übersichtlich dargestellt.


Wohlfühlen
mit Charakter

Baak Sports exclusive

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Wohlfühlen
mit Leichtigkeit

Baak Sports light

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Wohlfühlen
mit Sportlichkeit

Baak Sports

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Wohlfühlen
durch Funktionalität

Baak Industrial

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Wohlfühlen
mit Perfektion

Baak Perfect+

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Wohlfühlen
bei Kälte

Baak Polar

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Wohlfühlen
für aktive Frauen

Baak Woman premium

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Auf den Hund
gekommen?

Baak DogWalker®

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ESD Logo
ESD-Logo

Was bieten Ihnen ESD-Sicherheitsschuhe von Baak?

Baak hat sich in den letzten Jahren zum ESD-Spezialisten entwickelt. Alle ESD-Sicherheitsschuhe der Marke Baak sind bis in das kleinste Detail auf die ESD-Fähigkeit optimiert worden. Sie verfügen beispielsweise über elektrostatisch leitfähige Brandsohlen und Fußbetten. Dadurch wird der empfohlene Ableitwiderstand auch dann sicher eingehalten, wenn der Schuh mit dem geerdeten Fußboden nicht vollflächig in Kontakt ist.

Was bedeutet ESD (engl. electrostatic discharge) überhaupt?

Jeder von uns hat beim Berühren von Türklinken usw. schon mal eine „gewischt“ bekommen. Die Ursache dafür ist, dass Sie sich elektrostatisch aufgeladen haben. Dies kann z.B. durch Laufen auf einem Teppich passieren. Es reicht aber auch schon die „Reibung“ Ihres Körpers an der Luft. Kommen Sie in elektrostatisch aufgeladenem Zustand einem nicht oder anders aufgeladenem Gegenstand zu nahe, dann findet eine spontane Entladung statt. Solche Entladungen sind für den Menschen erst ab einer Stromspannung von ca. 2.000 Volt spürbar. Jeder von uns verursacht täglich viele Entladungen, die nicht spürbar sind, da diese teils deutlich unter 2.000 Volt liegen.

 

Arbeiten Sie aber an einem elektronischen Bauteil, so können auch die nicht spürbaren Entladungen dieses Bauteil schädigen. Neben dem sofortigen Defekt kann es auch passieren, dass Ihre Reklamationsquote durch Vorschädigungen von Bauteilen steigt.

Aber auch in Bereichen mit erhöhter Brand- und Explosionsgefahr sind plötzliche elektrostatische Entladungen zwingend zu vermeiden. Diese könnten Feuer entfachen oder explosive Gase entzünden.

Die wahrscheinlich praktischste und flexibelste Möglichkeit unkontrollierte elektrostatische Entladungen zur verhindern, ist das Tragen von ESD-Schuhen auf einem geerdeten Fußboden. Das Ziel ist es, dass Sie sich maximal mit einer Spannung von 100 Volt (aktuell empfohlener Grenzwert) aufladen. Natürlich sollten auch Ihre Bekleidung und Ihr gesamter Arbeitsplatz auf ESD-Fähigkeit ausgerichtet sein.

Mit ESD-Sicherheitsschuhen von Baak brauchen Sie über das Thema ESD keine Gedanken mehr zu verschwenden. Die gewonnene Zeit können Sie nutzen, sich bei der Auswahl Ihrer Sicherheitsschuhe um Themen zu kümmern, wie:

  • Gesunderhaltung
  • Leichtigkeit
  • Atmungsaktivität
  • Hervoragende vollflächige Dämpfung
  • Eignung zum Tragen von orth. Einlegesohlen

Unsere ESD-Sicherheitsschuhe finden Sie hier.
Testen Sie uns und unser Know-how.Wenn Sie noch Fragen haben sollten, so helfen wir gerne.

 

Tipps zu ESD-Sicherheitsschuhen

  • Ziehen Sie Ihre ESD-Sicherheitsschuhe möglichst bereits 15 Minuten vor Arbeitsbeginn an. So kann der leitfähige Kontakt Ihrer Füße zu dem Sicherheitsschuh durch die natürliche Fußfeuchtigkeit aufgebaut werden und der optimale Schutz besteht ab der 1. Minute Ihrer Arbeit.
  • Halten Sie die Schuhsohle sauber. Verunreinigungen können den Ableitwiderstand erhöhen.
  • Verwenden Sie nur die originalen Fußbetten. Orth. Einlegesohlen sind nur zu verwenden, wenn genau dieser Typ mit Ihrem Sicherheitsschuh zertifiziert ist. ESD Schuhe die für orthopädische Einlagen zertifiziert sind, finden Sie hier.

ESD und Normen

ESD-Bereiche

 

Empfohlener Ableitwiderstand der Einheit Mensch/Schuh/Boden (ESD):
100 kOhm – 35 MOhm = 105 – 3,5 x 107 Ohm

Umrechnungstabelle:

103 Ohm = 0,001 MOhm = 1 kOhm
104 Ohm = 0,01 MOhm = 10 kOhm
105 Ohm = 0,1 MOhm = 100 kOhm
106 Ohm = 1 MOhm = 1.000 kOhm
107 Ohm = 10 MOhm
108 Ohm = 100 MOhm
109 Ohm = 1.000 MOhm = 1 GOhm

 

Laborprüfung nach DIN 61340 – 4 – 3
Bei ESD gibt es nur einen Wert, der in der Norm verpflichtend einzuhalten steht. Dabei wird der Ableitwiderstand von einem Stück Schuh mittels Kugelschüttung ermittelt. Der gemessene Widerstand für 1 Stück Schuh muss zwischen 100 KOhm und 100 MOhm liegen.

Arbeitsplatzprüfung nach DIN 61340 – 5 – 1
In der Praxis ist jedoch der Widerstand der Einheit Mensch/Schuh/Boden relevant. Dieser lässt sich in unterschiedlichen Messmethoden ermitteln (Parallel- / Einzelmessung) und die eingesetzten Messgeräte sind auf unterschiedliche, individuelle Grenzwerte eingestellt.

In der Arbeitsplatzprüfung nach Norm gilt die Empfehlung, dass der Ableitwiderstand der Einheit Mensch/Schuh/Boden unter 35 MOhm liegen soll.

ESD-Messung

Wir möchten unser Wissen immer weiter für Sie optimieren und sind dabei auf Ihre Hilfe angewiesen. Je mehr Firmen uns Ihre Messmethode und Grenzwerte benennen, umso besser können wir unsere Entwicklung neben den Normen auf die Anforderungen der Praxis anpassen. Wenn auch Sie uns unterstützen möchten, so senden Sie uns bitte diesen Fragebogen ausgefüllt an:

Baak GmbH & Co. KG
Hubertusstraße 3 · 47638 Straelen
Fax +49 (0) 2834 94241-69
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Abhängigkeit vom Klima
Die elektrostatische Aufladung und die Ableitfähigkeit sind u.a. stark von der Luftfeuchtigkeit und somit vom Raumklima am Einsatzort abhängig. Je geringer die Luftfeuchtigkeit, desto niedriger ist die Ableitfähigkeit. Gleichzeitig steigt die erzeugte Aufladung bei geringerer Luftfeuchtigkeit stark an.

Die Laborprüfung (DIN 61340 – 4 – 3) ist in 3 Klimaklassen aufgeteilt:

  • Klimaklasse 3 = 50% Luftfeuchtigkeit
  • Klimaklasse 2 = 25% Luftfeuchtigkeit
  • Klimaklasse 1 = 12% Luftfeuchtigkeit

Bei allen 3 Klimaklassen müssen dieselben Ableitwiderstände eingehalten werden. Der Unterschied liegt ausschließlich in der Luftfeuchtigkeit.

 

 Erzeugte Aufladung bei Luftfeuchtigkeit
Quelle10–20 %65–90 %
Laufen über den Teppich 35.000 Volt 1.500 Volt
Laufen über Linoleum 12.000 Volt 250 Volt
Arbeiten an der Werkbank 6.000 Volt 100 Volt
Papiere in Kunststoffhülle 7.000 Volt 600 Volt
Kunststoffbeutel 20.000 Volt 1.200 Volt
Gepolsterter Stuhl 18.000 Volt 1.500 Volt

 

Sicherheitsschuhe auf dem neuesten Stand der Technik

Baak ist der führende Hersteller für fußgerechte Sicherheitsschuhe. Sicherheitsschuhe, die nicht nur die Fußform berücksichtigen, sondern auch die natürliche Fußfunktion ermöglichen. Die eigene Produktentwicklungs-Abteilung recherchiert permanent nach neuesten Techniken, Materialien und Ideen zum Wohle der Sicherheitsschuh-Träger. So hat Baak als erster Sicherheitsschuh-Hersteller die herausragenden Vorzüge eines leichten, dämpfenden Sohlen-Materials aus dem Laufschuhbereich erkannt und EVA mit großem Erfolg in die Sicherheitsschuh-Branche eingeführt. 

Um unsere Kompetenz für fußgerechte Sicherheit weiter auszubauen, kooperieren wir auch gerne mit Experten aus angrenzenden Fachbereichen. So haben wir das Baak® go&relax System in Kooperation mit einem weltweit führenden Biomechaniker, Herrn Prof. Dr. Gert-Peter Brüggemann, entwickelt.

Schuhentwicklung wird bei Baak groß geschrieben. Nicht nur die eigene Kollektion, sondern auch firmenspezifische Entwicklungen werden im Haus konzipiert – von der Sohle bis zum Schaft – von der Idee bis zur Serienreife.

Interessiert?

Wir unterstützen Sie gerne! Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Fuß sein ist ein harter Job!

Mann trägt Elefant

Unsere Füße sind täglich hohen Belastungen ausgesetzt. Auf unseren Füßen laufen wir im Leben fast die Hälfte des Erdumfangs. Die Füße sorgen dabei für einen stabilen Stand und passen sich Bodenunebenheiten an. Durch spezielle Stoßdämpferfunktionen können sie den Auftritt abfedern. Schritt für Schritt lastet im Gehen mindestens das einfache Körpergewicht auf dem Fuß. Mit zunehmender Bewegungsgeschwindigkeit lastet auf dem Fuß zwischen dem zweifachen und fünffachen (langsamer Lauf gegenüber schnellem Lauf) des Körpergewichts. Betrachtet man die tägliche Belastung der Füße während des Gehens, überschreitet diese bei einem Körpergewicht von 75kg, leicht 600t. Bei einer Marathondistanz von 42km und einer Endzeit von etwa 4:30 Stunden entspricht das einer Belastung je Fuß von über 3000t! Das entspricht in etwa dem Gewicht von 1.000 mittleren Elefanten.


Anpassung an den aufrechten Gang

Anpassung an den aufrechten Gang

Fuß-Form und -Funktion stehen in einem engen Zusammenhang und machen die Fuß-Struktur so einzigartig. Diese hat sich seit nun etwa 3 Millionen Jahren der zweibeinigen und aufrechten Fortbewegung angepasst. Heute lagert unser gesamtes Körpergewicht nur noch auf zwei Füßen, statt auf vier. Der Körperschwerpunkt hat sich nach oben verlagert, das Halten des Gleichgewichts wurde deutlich komplizierter.


Füße: die einzige Schnittstelle zwischen Körper und Boden

Füße sind Schnittstelle zwischen Körper und dem Boden

Da die Eigenschaften des Untergrundes mitunter sehr stark variieren (Waldboden gegenüber Bürgersteig) muss der Fuß einerseits flexibel und weich sein, um sich unebenen Untergründen anzupassen. Andererseits muss er starr und fest sein, um die Kraft der Beinmuskulatur auf den Boden zu übertragen. Hierbei hilft das sensorische Feedback-System des Fußes: Auf spitzen Steinen oder heißem Boden läuft man einfach anders. Tausende Nervenzellen geben Informationen über die Beschaffenheit des Untergrundes und die Position des Fußes an das zentrale Nervensystem weiter und greifen somit regelnd in den Bewegungsablauf des Körpers ein. Daher wird der Fuß auch häufig als Sinnesorgan bezeichnet, welches durch seine komplexe Funktionalität den Anforderungen in Alltag und Sport gerecht wird. Außerdem sind in jedem Fuß ca. 90.000 Schweißdrüsen.


Ein perfektes Zusammenspiel!

Das Skelett des Fußes

Das Skelett des Fußes besteht aus 26 Knochen, 33 Gelenken, über 100 Bändern, 30 Muskeln und 60 Sehnen. Funktionell wird der Fuß in drei Bereiche unterteilt. Rück-, Mittel- und Vorfuß. Insgesamt befinden sich in beiden Füßen etwa ein Viertel aller Knochen des menschlichen Körpers (ca. 208 Knochen).


Perfekte Baukunst!

Füße haben eine perfekte Baukunst

Im hinteren Abschnitt des Fußes liegen die Knochen übereinander, im mittleren und vorderen Bereich dagegen nebeneinander. Dadurch entsteht auf der Innenseite des Fußes ein ausgeprägtes Längsgewölbe und im hinteren Mittelfuß ein von innen nach außen verlaufendes Quergewölbe.


Kontaktfreudig!

Druckpunktvermessung

Fälschlicherweise wird oft geschrieben, dass sich der Fuß beim Stehen vor allem auf drei Punkte stützt: die Ferse und die Gelenke des großen und des kleinen Zehs. Messungen der Druckverteilung zwischen Fuß und Boden/Schuh haben ergeben, dass der Fuß bei Belastung im Bereich der Zehengrundgelenke immer vollflächigen Bodenkontakt hat. Das Modell der Dreipunktlagerung kann somit als überholt angesehen werden.


Ein Stoßdämpfer im Fuß?

Füße sind Stossdämpfer des Körpers

Fußgewölbe werden durch Bänder und Sehnen verspannt und durch Muskeln stabilisiert. Sie halten die gewölbte Form aufrecht und sind die Basis für eine einwandfreie Funktion des Fußes. Fußgewölbe dienen in erster Linie zur Lastenaufnahme und Übertragung beim Gehen und Laufen. Drückt man durch die Belastung beim Fußaufsatz das Gewölbe zusammen, wird seine Unterseite gedehnt. Ist aber diese Funktion z.B. durch eine schwache Fußmuskulatur beeinträchtigt, senken sich die Fußgewölbe auf Dauer ab und die Dämpfung ist eingeschränkt.


Unterschiedliche Typen!

verschiedene Fußgewölbe

I) Die Fußgewölbe-Typen: normal, flach, hoch

Fußgewölbe können unterschiedlich hoch sein. Das kann erblich bedingt sein, durch Übergewicht verursacht sein oder durch eine mehr- oder weniger trainierte Fußmuskulatur. Zu steife Schuhsohlen lassen die Fußmuskulatur verkümmern und das Fußgewölbe sinkt ab. Mit zunehmendem Alter kann es sogar sein, dass Sie durch das Absinken längere und breitere Schuhe benötigen. Auf Ihren Füßen lasteten ja im Laufe der Jahre auch mehrere 1.000 Tonnen Gewicht! Trainierte Füße sind daher grundsätzlich besser in der Lage die Alltagslast des Fußes zu tragen und vor Verletzungen zu schützen. Jedoch ähneln gut trainierte Füße, durch ihre bodenseitig stärker ausgeprägte Muskulatur, z.B. bei einem Fußabdruck, häufig einem Fuß mit flachem Längsgewölbe, obwohl sie dies nicht haben.

Fußformtypen

II) Die Fußform-Typen: ägyptisch, griechisch und römisch

Anhand des Längenunterschieds zwischen Großzehe und zweiter Zehe werden drei Fußformen unterschieden:
Ägyptischer Fuß: Die Großzehe ist am längsten.(ca.50% * der Bevölkerung)
Griechischer Fuß: Die zweite Zehe ist länger als die Großzehe. (ca. 40% * der Bevölkerung)
Römischer Fuß (auch quadratischer Fuß genannt): Die zweite Zehe und die Großzehe sind gleich lang.(ca. 10% * der Bevölkerung) Die Bezeichnungen leiten sich von den damaligen antiken Fußdarstellungen und Schönheitsidealen ab.

*Die prozentuale Verteilung variiert je nach Quellenangabe.


Fettpolster an den richtigen Stellen sind gut!

Fußfettpolster

Unter den Füßen in der Sohle befinden sich ganz wichtige Fettpolster. Diese tragen ergänzend dazu bei, die Belastung beim Gehen und Laufen umzuverteilen. Die Fettschicht besteht aus einzelnen Kammern, die sich bei Belastung gegeneinander verschieben und komprimieren.


Natürlich abrollen ist gesund!

Fußabknickverhalten

Zusammen mit allen Muskeln und Sehnen wird die Belastung beim Gehen gleichmäßig über den ganzen Fuß verteilt: vom Fersenaufsatz über den Außenrand, den Außenballen, die Zehengrundgelenke, den Innenballen, bis zum Abstoß über die Großzehe. Setzen Kinder in den ersten 10 Jahren noch fast mit der ganzen Fußfläche gleichzeitig auf, ist das automatische Abrollen für Erwachsene selbstverständlich. Aber genau das wird in Schuhen oft verhindert: Viele Schuhe stützen den Fuß viel zu sehr. Muskeln und Sehnen werden nicht mehr gefordert und verkümmern. Und das kann sich negativ auf den gesamten Bewegungsapparat auswirken.
Das geht auch anders! Baak entwickelt fußgerechte Sicherheitsschuhe, die die natürliche Fußbewegung zulassen – mit positiven Folgen für den gesamten Bewegungsapparat.


 

Aufkleber Postit HPDer Schlüssel zum Erfolg liegt in der fächerübergreifenden (interdisziplinären) Zusammenarbeit. Baak arbeitet bei der eigenen Schuhentwicklung daher weltweit mit vielen Spezialisten z.B. aus der Sportschuhindustrie, der Schuhorthopädie und der Biomechanik zusammen. Das Ziel: Durch diesen Know-how Transfer unseren Technologievorsprung zum Wohl des Sicherheitsschuhträgers weiter auszubauen. Die langfristige Gesunderhaltung des Trägers, unter Berücksichtigung der individuellen Anforderungen im Job, steht dabei im Vordergrund. Als Sicherheitsschuhexperte ist Baak selbstverständlich auch in ständigem Austausch mit Spezialisten verschiedener fachspezifischer Bereiche z.B. ESD, Lieferindustrie, Prüf- und Zertifizierungsinstituten. Und Baak ist seit Firmengründung Mitglied im Deutschen Normenausschuss.

Besonders freuen wir uns über die Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Gert-Peter Brüggemann, der unser Kompetenzteam „gesunden Fußschutz“ verstärkt.

Bruggemann Natürliche und funktionelle Fußbelastung
Die fußgerechte Form der Baak® Flexkappe und der Baak® Flexzone in der Laufsohle sind der natürlichen Abknicklinie der Zehengrundgelenke nachempfunden. Dadurch knickt ein Sicherheitsschuh mit dem Baak® go&relax System, im Gegensatz zu einem herkömmlichen Sicherheitsschuh, fußfunktionsgerecht ab. Der Fuß kann sich natürlich und biomechanisch korrekt bewegen. An der Entwicklung des Baak® go&relax Systems war einer der weltweit führenden Biomechaniker,  Prof. Dr. Gert-Peter Brüggemann, maßgeblich beteiligt.

Bleiben Sie fit und leistungsfähig
Die Belastung wird durch das Baak® go&relax System bei jedem Schritt auf alle dafür vorgesehenen Muskeln und Gelenke optimal verteilt. Füße, Muskeln und Gelenke bleiben fit und leistungsfähig. Das entlastet den gesamten Bewegungsapparat. Fehlbelastungen werden erfolgreich verhindert. Das Gehen ist super bequem. Ein Schuh sollte immer das zulassen, was der Fuß von Natur aus machen will. Eine natürliche und funktionelle Fußbelastung ist bei Sicherheitsschuhträgern, die ihr Schuhwerk viele Stunden am Tag tragen, daher besonders wichtig.

Sicherheitsschuhe mit dem Baak® go&relax System sind eine sinnvolle Ergänzung zur betrieblichen Gesundheitsförderung.

"Eine natürliche und funktionelle Fußbewegung im Schuh, trägt zur Gesunderhaltung des Fußes, der Muskeln und Gelenke bei. das entlastet den gesamten Bewegungsapparat." Zitat Prof. Dr. Brüggemann

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