Sicherheitsrelevante Merkmale, die bei orthopädischem Fußschutz nach DGUV Regel 112-191 zu beachten sind.

Beim Einsatz einer anderen, als der serienmäßig geprüften Einlegesohle, können sich folgende Parameter, die nach EN ISO 20345 für Sicherheitsschuhe erfüllt werden müssen, verändern:

  1. Der Zehenfreiraum unter der Zehenschutzkappe (z. B. wenn die orthopädische Einlage dicker ist, als die serienmäßig eingesetzte)
  2. Der elektrische Durchgangswiderstand und somit die Werte der Antistatik bzw. ESD-Fähigkeit
  3. Das Energieaufnahmevermögen im Fersenbereich

Bei der orthopädischen Zurichtung an der Sohle können sich folgende Parameter, die nach EN ISO 20345 für Sicherheitsschuhe erfüllt werden müssen, verändern:

  1. Sohlentrennkraft
  2. Der elektrische Durchgangswiderstand und somit die Werte der Antistatik bzw. ESD-Fähigkeit
  3. Das Energieaufnahmevermögen im Fersenbereich

Auch nach der orthopädischen Veränderung müssen die o.a. Parameter weiterhin der EN ISO 20345 entsprechen.

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